Eine Haushaltsauflösung läuft entspannt, wenn Sie vorher drei Dinge klären: Was bleibt, was hat Wert, und wer darf entscheiden. Diese Checkliste führt Sie durch die Schritte – vom ersten Termin bis zur Schlüsselübergabe.
Vor der Auflösung
- Unterlagen sichern: Testament, Mietvertrag, Versicherungen, Bank- und Rentenunterlagen an einem Ort sammeln.
- Wertsachen notieren: Bargeld, Schmuck, Sparbücher, Sammlungen – am besten mit Fotos und Zeugen.
- Erinnerungsstücke aussuchen: Wer Angehörige oder Erben sind, nimmt sich Zeit, bevor der Termin feststeht.
- Erbfrage klären: Solange unklar ist, wer erbt, nichts verkaufen oder entsorgen – sonst kann das als Annahme des Erbes gewertet werden.
- Bewilligungen einholen: Bei Betreuung oder Erbengemeinschaft braucht der beauftragte Betrieb die Zustimmung der Berechtigten.
Am Räumungstag
- Besichtigung und Festpreis schriftlich haben, bevor angefasst wird.
- Schlüsselübergabe regeln, wenn Sie nicht vor Ort sein können.
- Besondere Fundstücke direkt ansprechen: Schmuck, Uhren, Briefmarken, alte Möbel.
- Auf Fotos der leeren Räume bestehen – nützlich für Übergabe und Nachweis.
Nach der Übergabe
- Rechnung prüfen: Arbeitskosten und Entsorgung sollten getrennt ausgewiesen sein (wichtig für die Steuer).
- Bei Mietwohnung: Übergabeprotokoll mit Vermieter, Fotos der leeren Räume.
- Bei Erbfall: Rechnung zu den Nachlassunterlagen legen.
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