Persönliche Unterlagen, Fotos und Wertsachen gehören nicht in die Entsorgung. Wir legen sie zu Beginn jeder Räumung gesondert beiseite, damit Sie in Ruhe sichten können. Papiere mit sensiblen Daten können wir auf Wunsch fachgerecht vernichten – das ist eine eigene, dokumentierte Leistung.
Was wir grundsätzlich beiseitelegen
Diese Gegenstände kommen in eine Kiste mit Ihrer Beschriftung und werden dem Ansprechpartner oder der bevollmächtigten Person übergeben – bei Abwesenheit fotografisch dokumentiert.
- Alle Dokumente und Mappen, Briefumschläge und Aktenordner
- Fotoalben, lose Fotos, Dias, Speicherkarten und Festplatten
- Schmuck, Uhren, Münzen, Briefmarken und Sparbücher
- Testament, Mietvertrag, Versicherungspolice, Renten- und Bankunterlagen
- Schlüssel, Ausweise, Orden, Urkunden und Medikamente
Unterlagen, die Sie unbedingt brauchen
- Mietvertrag und Wohnungsübergabeprotokoll (Kündigungsfrist, Zustand bei Übergabe)
- Versicherungen: Hausrat, Lebensversicherung, Kfz, private Haftpflicht
- Bank und Sparkasse: Konten, Daueraufträge, Schließfach
- Rente, Krankenkasse, Pflegekasse, Sterbegeld
- Steuerunterlagen der letzten Jahre und Nachweise über bereits gezahlte Rechnungen
- Bei Erbfällen: Testament, Erbschein, Nachlassverzeichnis
Aktenvernichtung: datenschutzgerecht statt Papiertonne
Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge und ärztliche Unterlagen gehören nicht ungeschreddert in den Müll. Wir übernehmen die Aktenvernichtung als eigene Leistung: Die Unterlagen werden gesammelt, vernichtet und Sie erhalten eine Bestätigung darüber – relevant für Geschäftsauflösungen, Kanzleien und Praxen ebenso wie für Nachlässe mit vielen sensiblen Papieren.
Erinnerungsstücke: lieber zu früh als zu spät
Erfahrungsgemäß bereut man nicht den Hausrat, sondern einzelne Dinge: ein bestimmtes Foto, ein Brief, ein Werkzeug des Vaters, das Lieblingsspielzeug. Nehmen Sie sich vor dem Räumungstermin Zeit für eine Kiste „persönlich“ – an diesem Punkt sind alle Beteiligten meist ruhiger als später, wenn die Räume leer sind.
Bei Messie-Wohnungen und sehr vollen Objekten gehen wir in Etappen vor: Nach der ersten Sichtung setzen wir einen Zeitraum fest, in dem Sie ungestört suchen können; dann erst beginnt das Ausräumen.
Wenn niemand die Unterlagen sichten kann
Ist keine Angehörige oder kein Angehöriger erreichbar, sammeln wir Dokumente in einer Kiste, dokumentieren den Inhalt per Foto und übergeben sie an die bevollmächtigte Person, die Hausverwaltung oder – bei Nachlässen – an das Nachlassgericht. Wertsachen und Bargeld werden am Räumungstag protokolliert.
Sie möchten wissen, was die Räumung in Ihrem Fall kostet? Mit dem Kostenrechner erhalten Sie in zwei Minuten eine Preisspanne.